Kunde

Kompetenzzentrum für Radiologie und Nuklearmedizin boos-moog

Projektumfang

Konzeption, Corporate Design, Interface Design, Webprogrammierung

Zeitraum

seit 2013

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RADplus

Das Kompetenzzentrum für Radiologie und Nuklearmedizin boos-moog verfügt über eine hochmoderne Ausstattung, die den PatientInnen eine optimale radiologische Versorgung bietet. Doch die praxisinternen Arbeitsabläufe mussten bis dato mit Hilfe eines Systems vollzogen werden, welches hinsichtlich der derzeit verfügbaren technischen Möglichkeiten sehr veraltet ist. Als Folge davon gab es einen starken Wunsch, den Arbeitsalltag in der Praxis durch neue Lösungen und den zeitgerechten Einsatz von Technologien zu optimieren. Dies war der Grundstein für die Entwicklung des Softwarekonzepts RADplus.

Ausgangssituation

Das Hightech-Fach der Radiologie steht im Spannungsfeld von Industrialisierung und Menschlichkeit. Deshalb entstand bei der Praxis boos-moog der Wunsch, Wege und Möglichkeiten zu erarbeiten, um mit Hilfe moderner Technologien die interne Kommunikation und Patientenverwaltung im Kompetenzzentrum zu erleichtern sowie Arbeits- und Behandlungsprozesse effizienter zu gestalten.

Der Schwerpunkt des Projekts lag dabei beim Redesign der aktuell verwendeten RIS-Software (Radiologie-Informations-System), zu deren Hauptaufgaben die Patienten- und Untersuchungsverwaltung, das Erstellen und Versenden von Befunden sowie die Abrechnung gehören.

Umsetzung

Nach umfangreicher Analyse wurde im Jahr 2013 im Rahmen unseres Masterabschlussprojektes ein Konzept für die Neugestaltung der Software entwickelt. Die Methode des User Centered Designs, bei dem bereits in der Entwicklungsphase eng mit den MitarbeiterInnen der Praxis zusammengearbeitet wurde, gewährleistete die Entwicklung eines auf die NutzerInnen maßgeschneiderten Interface Designs.

Seit Abschluss unseres Studiums im Jahr 2015 arbeiten wir gemeinsam mit David Garcia, Ralf Uttenthaler und der Praxis boos-moog daran, das Konzept zum Leben zu erwecken und in den Praxisalltag zu integrieren.

Logovarianten

Das RADplus Logo setzt sich aus den ersten drei Buchstaben des Wortes Radiologie, einem Kreuz als Symbol für Medizin und den vier gewählten Farben für die verschiedenen Arbeitsbereiche innerhalb der radiologischen Praxis zusammen. Das Kreuz steht ebenfalls für das Plus, welches sich im Namen der Software wiederfindet und kann als Bildzeichen auch einzeln, beispielsweise für ein Appicon, eingesetzt werden.

Das Konzept sieht eine modulare Umsetzung vor, sodass zukünftig auch einzelne Module (beispielsweise die Terminplanung oder die Patientenlokalisierung) gesondert verwendet werden können. Für diesen Fall sind Logovariationen vorgesehen, bei welchen das RADplus Logo um den jeweiligen Modulnamen, wie zum Beispiel PLANER oder POSITION, erweitert wird.

Konzeption

Im Rahmen des Masterprojekts unterstützten uns drei weitere Projektmitglieder bei unseren Analysen und Diskussionen. Das User Centered Design stand dabei im Fokus aller Überlegungen. Deshalb verbrachten wir viel Zeit mit Beobachtungen und intensiven Gesprächen mit den MitarbeiterInnen der Praxis boos-moog. Das daraus entstandene Konzept wurde im Anschluss mittels Paperprototyping überprüft, weiterentwickelt und finalisiert.

Projektphasen

Im Rahmen des Masterprojekts wurde das veraltete RIS (Radiologie-Informations-System) neu überdacht und es entstand ein modernes und zeitgemäßes User-Interface Konzept sowie dazu passende Design-Templates. Nach Abschluss unseres Studiums erfolgt nun die tatsächliche Umsetzung der Software, wobei bereits analysierte Prozesse und erstellte Layouts nochmals hinterfragt und in enger Zusammenarbeit mit der Praxis weiterentwickelt werden.

Umsetzung

Im Zuge des Masterprojektes fand eine grundlegende Analyse und Auswertung der Arbeitsprozesse im Arbeitsalltag der Praxis statt. Anschließend entstand ein funktionales Konzept, welches die Software hinsichtlich der Funktionen und dessen Architektur neu überdenkt. Im nächsten Schritt wurde ein gestalterisches Konzept erarbeitet, welches UI Guidelines sowie Design-Templates der zentralen Use Cases beinhaltet. Diese Arbeitsschritte und Ergebnisse wurden in vier Dokumentationen festgehalten - Analyse & Evaluation, Funktionales Konzept, Gestalterisches Konzept und eine Projektdokumentation. Diese dienen nun als Basis für die Umsetzung der neuen Software.

Konzeptideen

Im Rahmen des Masterprojekts wurde eine ganzheitlichen Lösung entwickelt, um die interne Kommunikation und Patientenverwaltung zu erleichtern, Arbeitsprozesse zu optimieren und Behandlungsprozesse zu verbessern. Eine Komponente der Software ist die integrierte Kommunikationszentrale. Sie ist intelligent mit den verschiedenen Arbeitsbereichen verknüpft und vereint alle gängigen Kommunikationswege innerhalb der Praxis.

Konzeptideen

Eine zusätzliche Komponente des RADplus Softwarekonzepts ist die geplante Indoor-Lokalisierung. Diese soll dabei helfen, die Behandlungsprozesse zu optimieren undsomit die Wartezeiten für die PatientInnen zu verkürzen.

Wir kennen Daniela und Marta von DAMADES schon aus Ihrer Master-Studentenzeit in Salzburg. Maßgeblich haben die beiden im Rahmen ihrer Masterarbeit zum erfolgreichen Abschluss einer großartigen User-Interface-Design Arbeit für die Entwicklung eines modernen Radiologie-Informations-Systems (RIS) beigetragen. Aktuell unterstützen die uns mit ihrer enormen Professionalität und außergewöhnlichen Kreativität bei der Entwicklung und Fertigstellung dieser RIS-Software. Hervorheben möchte ich ihre Fähigkeit, die sehr komplexe Arbeitsablauforganisation in der Radiologie ganzheitlich wahrzunehmen und zu verstehen und die gewonnenen Erkenntnisse ganz im Sinne von „Design is Function“ fortlaufend in die Gestaltung der Software nutzenbringend einzuarbeiten! Dr. Matthias Boos | Med. Leitung und Geschäftsführung